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Lünen, Marl, Oer-Erkenschwick, Castrop-Rauxel

Lünen, Marl, Oer-Erkenschwick, Castrop-Rauxel. Gibt es in diesen Städten wirklich keine andere Möglichkeit Grundstücke für eine Bebauung zu finden, ohne Bäume zu fällen? In Zeiten von Klimawandel, einhergehend mit Hitzeperioden und Starkregenfällen sollte man doch wirklich dazu lernen, und dementsprechend umdenken und planen.

https://www.lokalkompass.de/luenen/c-politik/gfl-ruft-zur-rettung-des-kleinbecker-parks-in-horstmar-auf_a1176009

LANUV-Luftbild-Datenkarte

Das ist ein Luftbild des LANUV, in der Mitte der Stadtpark. Anhand der Legende sieht man die thermischen Belastung der Stadt.
Die roten Gebiete zeigen “Siedlungen mit ungünstiger thermischer Belastung”. Das Bild zeigt jetzt schon, das mehr statt weniger Grünflächen gebraucht werden.

P.S.
Würde der Stadtpark bebaut werden, müssten als erstes die Bäume in der Mitte weg, weil die Fläche begradigt werden müsste, dann noch einige, die für die Zufahrten zu den Parkplätzen weg müssen und am Ende würden dann neue gepflanzt. Bis die Bäume wieder so groß wären, das sie auch wieder Kühlung geben, vergehen Jahrzehnte.

 

Parkeröffnung am 24. September 1976

Ein Fundstück aus der Stimbergzeitung von 1976

Stadtparkeröffnung 1976

“Diese neue Grünanlage sei die einzige mit echter Naherholungsfunktion innerhalb größerer Wohngebiete in Nähe des Stadtkerns und soll vor allem älteren Menschen und Müttern mit kleinen Kindern dienen, die nicht mehr oder noch nicht in der Lage seien, das Erholungsgebiet der Haard zu erreichen.”

“Er erwähnte, daß der Park im Flächennutzungsplan der Stadt Oer-Erkenschwick ausgewiesen und durch Bebauungsplan Nr.45 festgesetzt sei. Dies bedeute, daß niemand befürchten müsse, der Park könnte eines Tages beseitigt werden, damit dort etwa eine Zeile von Hochhäusern entstünde.”

Quelle: Stimberg-Zeitung – Stadtarchiv Oer-Erkenschwick

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